Notdienstanlage mit A4-Aushang
Mit hinterleuchtetem DIN-A4-Blattaushang
- Hochformat 360 × 960 mm
- Querformat 810 × 435 mm
- DIN-A4-Blattaushang
Eine Notdienstanlage ist die Bedienstelle an der Tür oder Außenwand einer Apotheke, über die Kundinnen und Kunden außerhalb der Öffnungszeiten versorgt werden. Über Klingel und Sprechstelle erreichen sie das diensthabende Personal, über die Durchreiche – auch Notdienstklappe oder Nachtschalter genannt – werden Rezept und Arzneimittel übergeben, ohne dass jemand die Apotheke betritt. Die Notdienstanzeige nennt die nächstgelegenen dienstbereiten Apotheken, Abholfächer geben vorbestellte Arzneimittel per Code aus.
| Bestandteil | Wofür | Bei team3 |
|---|---|---|
| Klingel und Sprechstelle | Kontakt zum diensthabenden Personal | Ringbeleuchteter, vor Vandalismus geschützter Klingeltaster; Sprechsieb für eine Gegensprechanlage vorbereitet oder Gegensprechanlage integriert; Anschluss an die Telefonanlage per VoIP als Zubehör; zusätzlicher, tiefer Klingeltaster für Rollstuhlfahrer |
| Durchreiche (Notdienstklappe) | Rezept und Arzneimittel übergeben | 240 × 310 bzw. 310 × 240 mm, auf 90° aufklappbar, mit Ablage für Wechselgeld und Rezepteinwurf; als Sicherheitsdurchreiche mit Wippe oder Tür |
| Nachtschalter / Autoschalter | Bedienung durch die Fassade oder am Drive-in | Modellreihe 1600: fassadenbündig, Deckel eingefahren verriegelt, Freigabe nur auf der Kassenseite, Gegensprechanlage integriert |
| Notdienstanzeige | Hinweis auf die dienstbereiten Apotheken | LED-hinterleuchteter DIN-A4-Aushang (Modellreihe 1200) oder TFT-Anzeige mit 10,4″ oder 15,1″, sonnenlichttauglich (1300, 1310); Notdienstdaten automatisch von der zuständigen Landesapothekerkammer |
| Abholfächer (Abholstation) | Vorbestellte Arzneimittel außerhalb der Öffnungszeiten per Code abholen | Bis zu 12 Fächer (1500) oder 24 Fächer (1510), je 204 × 240 × 200 mm, mit robustem Schließsystem und vandalismusgeschützter Tastatur |
| Beschriftung | Apothekenname, Inhaber, Öffnungszeiten | UV-beständige Hochleistungsschriftfolie, im Beschriftungsservice enthalten |
Modellreihen konfigurieren: mit A4-Aushang (1200), mit TFT-Anzeige (1300), Abholstation (1500), Nachtschalter (1600).
Apotheken sind zur ständigen Dienstbereitschaft verpflichtet (§ 23 Abs. 1 ApBetrO). Die zuständige Behörde befreit einen Teil der Apotheken nachts, abends, am Wochenende und an Feiertagen davon – daraus entsteht der Notdienstplan.
In diesen Zeiten genügt es, wenn sich die Apothekenleitung oder eine vertretungsberechtigte Person in unmittelbarer Nachbarschaft der Apotheke aufhält und jederzeit erreichbar ist (§ 23 Abs. 3 ApBetrO). Klingel und Sprechstelle der Notdienstanlage stellen den Kontakt her.
An nicht dienstbereiten Apotheken ist an deutlich sichtbarer Stelle ein gut lesbarer Hinweis auf die nächstgelegenen dienstbereiten Apotheken anzubringen (§ 23 Abs. 5 ApBetrO). Die Form ist nicht vorgeschrieben: Aushang oder digitale Anzeige.
Automatisierte Ausgabestationen müssen in den Betriebsräumen liegen und von außen zugänglich sein. Das Apothekenpersonal bestückt sie erst nach Bestellung, Beratung und bei verschreibungspflichtigen Arzneimitteln nach Prüfung der Originalverschreibung; jede Sendung wird getrennt verpackt und mit Namen und Anschrift versehen (§ 17 Abs. 1b ApBetrO).
Quellen: § 23 ApBetrO, § 17 ApBetrO (gesetze-im-internet.de). Im Einzelfall entscheidet die zuständige Behörde.
Die Bedienstelle an Tür oder Außenwand einer Apotheke, über die Kundinnen und Kunden außerhalb der Öffnungszeiten versorgt werden: Klingel und Sprechstelle, eine Durchreiche für Rezept und Arzneimittel, die Notdienstanzeige und auf Wunsch Abholfächer. team3 fertigt Notdienstanlagen als Maßanfertigung in sieben Modellreihen.
Ein Hinweis ist Pflicht: Nicht dienstbereite Apotheken müssen an deutlich sichtbarer Stelle gut lesbar auf die nächstgelegenen dienstbereiten Apotheken hinweisen (§ 23 Abs. 5 ApBetrO). Ob als Aushang oder als digitale Anzeige, schreibt die Verordnung nicht vor.
Das Display-Management-Tool (DMT) bezieht sie von der zuständigen Landesapothekerkammer – bei TFT-Anzeigen vollautomatisch, bei Anlagen mit DIN-A4-Aushang als tagesaktuelle, standortberechnete PDF per E-Mail zum Ausdrucken. Eigene Dienstpläne lassen sich mit dem Notdienstplaner pflegen.
Ja, unter den Bedingungen von § 17 Abs. 1b ApBetrO: Die Ausgabestation liegt in den Betriebsräumen und ist von außen zugänglich, das Apothekenpersonal bestückt sie erst nach Bestellung und Beratung und bei verschreibungspflichtigen Arzneimitteln nach Prüfung der Originalverschreibung. Die Abholstationen der Modellreihen 1500 und 1510 haben bis zu 12 bzw. 24 codegeschützte Fächer.
Ja. Das Sprechsieb ist für eine Gegensprechanlage vorbereitet, auf Wunsch ist die Gegensprechanlage integriert. Als Zubehör gibt es den Anschluss an die vorhandene Telefonanlage per VoIP-Lautsprecher (Cloud oder lokal).
Ja: in ein feststehendes Türseitenteil, in ein Seitenteil mit vorbeifahrender Schiebetür, in eine Wandnische (flächenbündig oder Aufputz) oder in einen Wanddurchbruch; für den Drive-in auch freistehend als Pylon. Bestehende Notdiensttafeln lassen sich mit dem Düsseldorfer Modell nachrüsten.
Eine Sicherheitsdurchreiche, über die nachts oder am Drive-in bedient wird, ohne dass jemand durchgreifen kann. Bei der Modellreihe 1600 ist der Deckel eingefahren verriegelt und wird nur auf der Kassenseite freigegeben; die Gegensprechanlage ist integriert.
Jede Anlage wird auf Maß gefertigt; der Preis hängt von Modellreihe, Format, Anzeige, Zahl der Abholfächer, Oberfläche und Einbau ab. Alle RAL-Classic-Farben sind ohne Aufpreis, Edelstahl, Eloxal und Sonderfarben gegen Aufpreis. Ein Angebot erhalten Sie über den Konfigurator oder telefonisch unter 0761 / 384 96 12-0.
Stand der Angaben: Oktober 2026 – Apothekenbetriebsordnung (§§ 17, 23); Ausstattung laut team3-Modellreihen.